Wie findet mein E-Book seine LeserInnen? [Distribution]

Das E-Book ist fertig, nun will es seine LeserInnen finden. Die Wahl der Distributionswege hängt letztlich von Art & Inhalt der Publikation ab. Auch der klassische Weg, einen Fachverlag das Produkt anzubieten, bleibt möglich.

Englischsprachigen AutorInnen steht eine große Auswahl an Plattformen für den Eigenverlag von E-Books zur Verfügung. Natürlich kann dort auch Deutschsprachiges eingestellt werden, die Klientel besteht aber zumeist aus englischsprachigen LeserInnen. Wie etwa bei
smashwords.com
vook.com,
nookpress.com,
lulu.com,
bookbaby.com
blurb.com
ebookit.com

unterstützen diese Webservices mitunter auch die Erstellung der E-Books oder bieten nützliche Zusatzfunktionen (Suchen).  (…) Bookrix.de wirbt sogar mit einer Anzahlung auf die zu erwartende Verkaufserlöse.

Wer deutschsprachige Publikationen an die LeserIn bringen will, muss thematische oder deutschsprachige Spartenchannels finden (bspw.: de.kobo.com), sich auf „Die Großen“ wie Amazon (kdp.amazon.com/) oder Apple apple.com-Books verlassen oder sich in der heimischen Verlagsszene umsehen, denn eine große Zahl an österreichischen Verlagen sind längst „E-Book-FIT“ und publizieren E-Books nicht mehr nur als digitale Zusatzedition zum Printprodukt.

Für Lehr- und Lernmaterialien, die als open educational ressources erscheinen (OER) entstehen eine Vielzahl qualifizierter und thematisch spezialisierter Distributionsumgebungen, die sowohl das Teilen als auch das Suchen und Finden erleichtern bspw. der Schulbuchomat