Die Handling Falle

Einer der Vorteile von E-Books besteht in der Erweiterung des linearen Textflusses durch die Integration von Links und Verweisen. Diese können auch zu externen Quellen führen und auf „fremde“ Inhalte verweisen.  Dabei ist aber einiges zu beachten.

Die Integration „fremder“ Quellen mag mitunter liezensrechtliche Gründe haben oder einfach die Inhalte des eigenen Produktes aufpeppen, führt aber oftmals in die vielzitierte Handling-Falle. Gemeint ist ein kaum handhabbares Problem im Endprodukt eBook:
Beispielsweise können sie als ErstellerIn nur schwer externe Links aktuell halten. (…)
Auch sind die unterschiedlichen Lesegeräte verschieden „begabt“ mit externen Quellen umzugehen. So die Reader mit dem Internet kommunizieren, ist es oft die Navigation der Readern, die das ganze mühsam macht (…)
Mit dem Tablet sieht das ganze wieder anders aus, offline geht aber wiederum viel verloren (…)

Um in der Erstellung von E-Books nicht in diese Handling-Fall zu tappen bedarf es einiger Vorüberlegungen. Für welche Geräteart produziere ich? Was bringt an zusätzlichen Quellen und Links auch wirklich zusätzlichen Nutzen für UserInnen? Welche relevanten Links und Quellen kann ich „mittransportieren“. Wie bringe ich mit und ohne verbindung zum Internetverbindung inhaltlich oder didaktisch relevante Interaktivität ins E-Book? (…)

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